Johannes Fellmann ist Gründungsredakteur des Magazins der Kulturstiftung der Länder Arsprototo, das er seitdem mit seiner Kollegin Carolin Hilker-Möll über fast zwei Jahrzehnte redaktionell betreut und weiterentwickelt hat. In Arsprototo präsentiert die Kulturstiftung der Länder zweimal jährlich die Initiativen und Projekte, die sie im Auftrag der 16 Länder entwickelt, fördert und begleitet.

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Folgend eine Auswahl der erschienenen Artikel von Johannes Fellmann.

Feindliche Übernahme. Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main rekonstruiert, wie zur NS-Zeit systematisch jüdische Kunstsammler beraubt wurden
Der Augenblick. Lebendige Porträts: Wie die Dortmunder Fotografin Annelise Kretschmer das „Neue Sehen“ prägte
Erbachs Erbe. Eine Kulturgeschichte aristokratischen Sammelns im Odenwald
Gehe, Buch! Influencer in der Frühneuzeit: Der Kunsthändler und Agent Philipp Hainhofer und sein „Großes Stammbuch“
Hallo? Hallo? Vom Leitmedium zum Begleitmedium und wieder zurück? Äußerst wandelbar war das Radio über 100 Jahre: Eine Ausstellung in Berlin zeigt die wichtigsten Stationen seiner Entwicklung
Heiliges Holz. Beseelter schnitzen konnte um 1500 keiner am Niederrhein: Den Bildmagier Meister Arnt präsentiert jetzt das Kölner Museum Schnütgen
Aus Licht und Schatten. Aenne Biermann prägte als eine der bedeutendsten Lichtbildnerinnen der 1920er-Jahre das „Neue Sehen“ in Deutschland: Der überwiegende Teil ihrer Werke gilt als verschollen – das Museum für Angewandte Kunst Gera konnte 28 Aufnahmen der Künstlerin erwerben
Schwerpunkt koloniale Kontexte:
GESAMMELT – ERBEUTET – ERWORBEN?
Ob Offizier, Gouverneur, Wissenschaftler, Händler oder Missionar: In den deutschen Kolonien herrschte die Gier nach ethnographischen Objekten