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Es geht wieder los! Das Theater o.N. hat noch schnell einen Sommerspielplan gezaubert, nachdem die Theater in Berlin wieder teilöffnen dürfen. Vera Strobel, künstlerische Co-Leiterin des Theater o.N., strahlt: „Endlich können wir mit unserem Open-Air-Theater in den Sommer starten! Für alle, für unsere Künstler:innen und unser junges Publikum war es eine entbehrungsreiche Zeit! Nach der langen Pause zeigen wir schon an diesem Wochenende auf dem Bauspielplatz Kolle 37 unser erstes Stück: Steinsuppe – die spannende Geschichte um den Wolf, der so gar nicht dem Klischee seines gefährlichen Mythos entspricht.“

Das kreative Potential ist Corona zum Trotz nicht versiegt und fließt in fünf Veranstaltungen: Im Mai und Juni zeigt das Theater o.N. auf dem Bauspielplatz Kolle 37 in der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg ein abwechslungsreiches Programm mit Erzähltheater, Tanz und Performances für Jung und Alt. Und nach einer kleinen Sommerpause im Juli geht der Open-Air-Spielplan im August und September weiter, wenn die Lage es zulässt.

Uta Griseldis Lindner in Steinsuppe. Foto: Aram Radomski

Am 30. Mai um 16 Uhr: In Steinsuppe geht es um den großen bösen Wolf – oder vielleicht doch nicht? Wenn der Wolf mittlerweile alt und müde und noch dazu recht freundlich ist, dann heißen ihn auch Henne, Ente und Co. willkommen, um gemeinsam mit ihm zu kochen und zu feiern. Die Geschichte, gespielt und erzählt von Uta Griseldis Lindner frei nach dem Kinderbuch von Anaïs Vaugelade, ist für alle ab 4 Jahren.

zusammen:spielen – Künstlerische Kollektive, am 6. Juni ab 16 Uhr: Nach einem sehr besonderen Schuljahr und nach einer Spielzeit, die eigentlich keine war, zeigen die Abschlussperformances des aktuellen partizipativen Projektes des Theater o.N. einen Einblick in die Sehnsüchte von Jugendlichen und Künstler:innen in Zeiten der Pandemie. Am Sonntag, den 6. Juni gibt es auf dem Abenteuerlichen Bauspielplatz Kolle 37 für eine begrenzte Anzahl von Zuschauer:innen die Möglichkeit, erstmalig Arbeiten der Künstlerischen Kollektive zu sehen. Seit September 2020 finden sich in diesem Projektformat vier Gruppen, die je aus maximal sechs Kindern und Jugendlichen, einem:r Künstler:in und einem:r Pädagog:in bestehen, in Oberschöneweide und im Wedding zusammen und sind miteinander kreativ: „Jetzt? Oder Nachher? Via Zoom? Oder doch live bei der Probe?“ Lass mal treffen wurde eine echte Herausforderung auf der Suche nach unseren Lieblingsorten in Berlin“, sagt die künstlerische Leiterin Cindy Ehrlichmann. Trotzdem sind aus der gemeinsamen Arbeit  Performances entstanden, die im Open-Air-Theater präsentiert werden. Für alle ab 10 Jahren. Begrenzter kostenfreier Eintritt nur nach Voranmeldung bis zum 04.06.2021 unter kontakt@kuenstlerischekollektive.de.

Der neugierige Fuchs in Das kleine rote Haus. Foto: Kathleen Rappolt

Das kleine rote Haus, 12. Juni, 15 Uhr: Rot ist das Haus des Fuchses Kratzfuß. In diesem Märchen, erzählt von Kathleen Rappolt, geht es um ein kleines Mädchen, das sich neugierig auf die Suche nach diesem Häuschen macht. Und um den Fuchs selbst, der sich – ebenso neugierig – heimlich in das Schloss der Bären im Wald schleicht, als diese verreist sind. Ob das so gut geht? Für alle ab 3 Jahren.

13. Juni um 17 Uhr: Das Kamishibai-Erzähltheater zeigt mit Die Nachtigall eine poetische Geschichte für alle ab 4 Jahren. Es geht um eine Nachtigall, die am Hof des chinesischen Kaisers einst zum Star wurde. Aber kann das auf Dauer eine Erfüllung sein? Mit Scherenschnittbildern wird hier eine Reflexion über Freiheit, Selbstfindung und Wertschätzung inszeniert.

Endlich mal richtig hochgepustet werden, das dürfen in fliegen&fallen nicht nur die Künstler*innen, sondern auch die Zuschauenden. Foto: David Beecroft

20. Juni, 15 und 17 Uhr: Und last but not least feiert die Tanzperformance fliegen&fallen(ab 2 Jahren) ihre Outdoor-Premiere! Kleine und große Menschenkinder lernen, dass fliegen und fallen zusammengehören. Egal ob kullern, kugeln, stolpern, segeln, abheben oder schweben – nach jedem Misserfolg heißt es: neuer Versuch, neues Glück. Eine regelrechte Wunscherfüllungsmaschine hat der Raum- und Luftobjektkünstler Frank Fierke entwickelt, in der man ebenso normal laufen wie die verrücktesten Sprünge und Landungen wagen kann. Zunächst probieren es die Tänzer, später haben auch die Zuschauer:innen Gelegenheit, ihre eigenen Flugversuche zu unternehmen. Am 20. Juni zeigen wir die Tanzperformance in einer Adaption unter freiem Himmel.

Der Open-Air-Spielplan des Theater o.N. wird gefördert durch die Basisförderung für Produktionsorte der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin und den Fonds Daku e.V.im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR #TakePlace. Die Vorstellungen von fliegen&fallen sind Teil der Offensive Tanz für junges Publikum Berlin, gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Bundesregierung für Kultur und Medien. zusammen:spielen – Die Künstlerischen Kollektive des Theater o.N. wird gefördert von Aktion Mensch.

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Die Nachtigall © Anna Schäflein
Steinsuppe © Aram Radomski
Die Nachtigall © Anna Schäflein
Das kleine rote Haus © Kathleen Rappolt
Steinsuppe © Aram Radomski
fliegen und fallen © David Beecroft

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